Damit die kalten Tage ohne Folgen bleiben

Wenn es langsam wieder kälter wird, sind starke Abwehrkräfte gefragt – insbesondere bei nasskalten Witterungen und schwankenden Temperaturen. Auch Hunde haben im Herbst und Winter schnell mit Husten und Schnupfen zu kämpfen, Streusalz macht die Pfötchen zudem spröde und rissig. Fünf Tipps, damit der Hund auch in der kalten Jahreszeit gesund und fit bleibt.

Abwehrkräfte stärken

Damit der Vierbeiner gesund durch Herbst und Winter kommt, braucht er ein gutes Immunsystem. Eine ausgewogene Ernährung – und dazu gehört die Versorgung mit allen wichtigen Vital- und Nährstoffen – stärkt die Abwehrkräfte und sorgt für ein allgemeines Wohlbefinden. Ernährungsexperten empfehlen natürliche Futterergänzungsmittel mit Hagebutte, Acerola, Propolis oder Katzenkralle. Sie versorgen den Körper mit einer Extra-Portion Vitamin C und stärken so die Immunabwehr.

Viel trinken

Was für den Menschen gilt, ist auch beim Hund hochaktuell: Heizungsluft trocknet Nasen- und Rachenschleimhaut schnell aus. Viren und Bakterien haben dann leichtes Spiel und eine fiese Erkältung lässt nicht lange auf sich warten. Deshalb sollte im Winter verstärkt darauf geachtet werden, dass der Vierbeiner ausreichend trinkt. So bleiben seine Schleimhäute feucht und sind weniger angreifbar für Krankheitserreger.

Fellwechsel unterstützen

Irgendwann im Herbst ist es soweit: Der Hund haart vermehrt, dafür wächst ein plüschiges, dichtes Winterfell nach. Unterstützen kann man den Fellwechsel mit hochwertigen Ölen wie zum Beispiel Lachs- oder Hanföl. Auch Bierhefe wird von erfahrenen Hundepflegern empfohlen. Sie steckt voller B-Vitamine, Aminosäuren und Mineralstoffen. Das sorgt für ein kräftiges, gesundes Fell, das wichtig ist, um den Vierbeiner im Winter effektiv vor Nässe und Kälte zu schützen.

Frischluft tanken

Bewegung an der frischen Luft tut Mensch und Tier gleichermaßen gut. Der Kreislauf kommt in Schwung, das Immunsystem wird gestärkt. Daher gilt auch für die kalte Jahreszeit, viel spazieren zu gehen! Bei Schmuddelwetter darf die Gassirunde natürlich auch mal etwas kürzer ausfallen. Ist der Vierbeiner krank, alt oder besitzt keine wärmende Unterwolle, empfiehlt sich bei kalten Temperaturen ein atmungsaktiver Wintermantel aus dem Zoofachhandel. Beim Kauf bitte unbedingt auf Qualität und Tragekomfort achten, nicht jedoch auf die gerade aktuelle Modelinie.

Die Pfoten pflegen

Nach jedem Spaziergang über gestreute Wege oder Schnee müssen die Pfoten vorsichtig gereinigt werden, am besten mit einem weichen Handtuch. Bei hartnäckigem Schmutz zusätzlich mit handwarmem Wasser abspülen. Und dabei die Zehenzwischenräume nicht vergessen! Danach gründlich abtrocknen. Anschließend eine pflegende Salbe mit natürlichen Inhaltstoffen auftragen. Die bekommt man im Zoofachhandel. So bleiben die Pfoten geschmeidig und widerstandsfähig. Kürzt man die Haare unter den Ballen, können schmerzhafte Eisklumpen verhindert werden.

Nippers – Stadtmagazin für Hundefreunde, 4/2017
Angelica Šmajgl, Tierheilpraktikerin

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